Durch die Zeitreise begleiten uns zwei Figuren.zurück zur Startseite

Zum einen: Pater Julio aus Santiago de Compostela. Ein Mönch, der auf Pilgerreise
nach Neuss ist und auf diese Weise auch mehr über den Heiligen Quirinus und seine
Stadt erfahren möchte.

Er trift hierbei auf Novaesius, der ihm als Fremdenführer zur Verfügung steht.
Novaesius ist ein junger Mann, der -wie der Name schon verrät- in Neuss geboren ist
und sich in der Stadt und mit deren Geschichte bestens auskennt.

Hier die einzelnen Themenabschnitte

Von den ersten Siedlungen (vor 16 v.Chr.) bis zum Mittelalter
Ein Schnelldurchlauf von den Germanen, Römern über Franken und Wikingern

St. Quirin, Pilger und deren Bedeutung
Die Legende des Heiligen, der Tausende von Pilgern in die Stadt führte. Pilger, die die Touristen des Mittelalters waren und als überaus wichtiger Wirtschaftsfaktor galten. Pilgertrank, Quirinuspützt, die Pilgerzeichen und ihre Verbreitung sind ebenfalls Thema des Abschnitts.

Weinhandel in Neuss
Auf Grund der geographischen Lage am Rhein und an den wichtigsten (Land-)Handelswegen der Nordhälfte Deutschlands wurde ein Großteil des Weinhandels von Mosel, Elsaß und Oberrhein über die Stadt Neuss abgewickelt und brachte erhebliche Einnahmen in die Stadtkasse.

(Jahr-)Märkte im Mittelalter
Auch Märkte waren wichtig für eine wirtschaftlich florierende Stadt. In diesem Abschnitt des Comics werden besonders die örtlichen Gegebenheiten in Neuss im Vergleich zwischen dem Mittelalter und der heutigen Zeit behandelt.

Tuch und Kuchen - Neusser Exporte
Beiden Warengruppen eilte ein guter Ruf voraus, der sie zu einem Export-Schlager in der damaligen Zeit werden ließ.

Bierbrauen - eine Tradition
Der Herstellung und Pflege des Grundnahrungsmittels Bier widmeten sich die Neusser von je her in besonderem Maße. 41 Brauer gab es zu dieser Zeit; das vielfach größere Köln hatte derer auch nur 56.

Wasser- und Windmühlen
Mit ihren Mühlen war die Stadt dominierend in der Region. Auch die Versorgung der seinerzeit größten Stadt Deutschlands, Köln, hing maßgeblich hiervon ab. Ein Umstand der nicht zu letzt für die Belagerung von Neuss bedeutend war.

Die Belagerung von Neuss - Weichenstellung für Europa
Neben dem französischen König und dem Kaiser des Deutsch Römischen Reichs, Friedrich III. entstand durch einen breit angelegten Eroberungsfeldzug des Herzog von Burgunds, Karl dem Kühnen, eine dritte Macht in Europa. Dessen nächstes Ziel war die Eroberung Kölns. Doch um den Gegner vor einem Angriff zu schwächen, griff man mit dem "kleinen Neuss" zuvor eine der "Versorgungsquellen" an. Der Fall Kölns hätte auch den Niedergang des Kaisers nach sich ziehen können. Doch die Neusser ergaben sich nicht und leisteten der Belagerung fast 11 Monate Widerstand. Dies dankte der Kaiser mit der Vergabe einer Reihe von Privilegien.
Dieser Abschnitt zeigt vornehmlich Szenen, die der damalige Stadtschreiber, Christian Wierstraet in seinem Augenzeugenbericht niedergeschrieben hat. Aufgelockert und ergänzt werden diese durch unterhaltsame Neusser Anekdoten aus der Zeit der Belagerung.

Der Dank des Kaisers - Privilegien für die Stadt
Wie angesprochen, erhielten die Neusser den Dank des Kaisers in Form von Privilegien. Hierzu zählten die Rechte einer Hansestadt, die offizielle Bestätigung und der Ausbau der Jahrmärkte, besondere Zollrechte, das Rückverlegungsrecht des Rheinverlaufs, eigenes Münzrecht, das Recht auf Siegeln mit rotem Wachs und ein neues Stadtwappen. Alle diese Privilegien werden hier kurz umrissen. Besonderen Stellenwert hat hierbei das Stadtwappen, da sich in diesem Zusammenhang der Zusammenfluß des alten und des neuen Wappens zum heutigen Wappen in deutlicher Form nachvollziehen läßt.


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